splash! Festival 20

6-9 Juli 2017
Ferropolis

splash! Festival 20

6-9 Juli 2017

splash! Festival 20

6-9 Juli 2017 •••

Splash! präsentiert: Playground & Backyard

Fabi-Süd sei Dank ist das große Geheimnis gelüftet. Wir präsentieren euch unsere neue Playground-Bühne, die euch in Kooperation mit drei fabelhaften Kollektiven das ganze Festival über begleiten wird. Das heißt, ihr könnt auch mit der ein oder anderen Überraschung rechnen. Neben weiteren neun Acts für unsere Backyard-Bühne. Wir können den Sommer schon riechen!


Airforce Luna

Für die brandneue »Playground« Bühne auf dem splash! Festival haben wir uns tatkräftige Unterstützung von drei Kollektiven geholt, die die Bühne jeweils an einem Tag präsentieren werden. Den Anfang macht am Freitag mit »Air Force Luna« das jüngste der drei Movements. Neben den Abrissbirnen aus New Orleans von der »$uicideboy$« und dem belgischen Autotune-Allrounder »Hamza«, kommt das Kollektiv mit guten alten Splash!-Bekannten um die Ecke.


Ahzumjot

Nach der gemeinsamen Tour mit Chima Ede in diesem Jahr und dem Release seines Albums »Luft & Liebe« wird es deutlich: Ahzumjot hat sich musikalisch zurück in seine Comfort-Zone verzogen. Künstlerische Kehrtwende in spannend und folgerichtig. Wer in den Genuss der »Lowkey« Tour kommen durfte, weiß es bereits: Ahzumjot ist zurück. Egal ob Rap, Produktion, Mix oder Master – der Maestro erledigt die Arbeit ganz einfach selbst – und hat mit diesem Prinzip innerhalb eines Jahres gleich vier Releases gedroppt und war auf zwei Touren. Auf dem #splash20 und in den Reihen der Airforce Luna – Gang ist er jedenfalls sehr gut aufgehoben.


Crack Ignaz

Crack Ignaz ist besser, fescher, cooler, nicer und cleverer als dein Lieblingsrapper. Wer sonst zerbricht eure G’sichter mit so viel Swah und verkauft auf #realrap sein Mixtape aus dem Kofferraum, wenn nicht der König der Alpen. Gemeinsam mit Lgoony droppte er mit „Aurora“ Anfang 2016 eines der besten Mixtapes des Jahres, das immer noch durch alle deutschen Rap-Playlists rotiert. Im November folgte dann sein Solo-Comeback „Marmeladé“ und ließ keine Zweifel offen: Der Salzburger Pretty Boy wird nicht mehr so schnell aus dem Deutschrap-Kosmos verschwinden. Nicht umsonst hüpfte er schon letztes Jahr vom splash!, zum Spektrum und überhaupt jeder Bühnen, die ein deutschsprachiger Rapper betreten kann, bis er nun wieder auf unserer splash!20-Bühne ankommen wird.


Ausserdem spielen:

  • DJ Heroin b2b Hnrk
  • St. Georg Soundsystem
  • Ticklish

KitschKrieg

Der Samstag hat es ebenfalls in sich. Kaum jemand hat zuletzt so viel Welle gemacht wie KitschKrieg. In nur einem Jahr schafften es die Produzenten Fizzle und FIJI KRIS sowie das visuelle Mastermind °awhodat° “aus’m Nichts in die Champions League” (Tretti voice) – mit einem Family-First-Ethos, der nicht zufällig an die britische Grime-Szene erinnert. Gemeinsam leiteten sie Trettmanns Transformation zum genialischen Trap-Troubadour an. Dazu kamen eine EP mit Haiyti sowie Produktionen für Megaloh, Bonez MC & Raf Camora, die Beginner und den letzten echten Punk, Joey Bargeld. Die »Ich komm aus dem Club nicht raus« Tour durch Deutschland war komplett ausverkauft. Im Vorbeigehen schafften KitschKrieg zudem eine unverkennbare Ästhetik und ein kreatives Umfeld, das 2017 weitere Großtaten abwerfen dürfte. Einen Vorgeschmack darauf gibt es auf dem #splash20…


Trettmann

Mehr als zehn Jahre ist Trettmann in dem, was man üblicherweise Game nennt. Und 2016 war Trettmann-Jahr. Ein brandneuer Sound. Kollegenlob in Hülle und Fülle. Songs mit Megaloh, Kalim, Samy Deluxe und Haiyti, dazu diverse Beiträge zum Nummer eins Album “Palmen aus Plastik” von Bonez MC und Raf Camora. Auf Tour mit den Beginnern und als Opener auf der restlos ausverkauften “Palmen aus Plastik” Tour. Der Trap-Troubadour aus Leipzig hat das, was man üblicherweise einen Lauf nennt.


Haiyti

Die Hamburgerin Haiyti sorgt für Furore auf dem Trap-Olymp. Ihr Mixtape “Citytarif” katapultierte sie aus den dunklen Gassen St. Paulis in die Oberliga des Rapgames und sogar bis ins Feuilleton der ZEIT. Features von YSL Know Plug bis Haftbefehl zeigen deutlich, dass es unmöglich ist, Haiyti einzuordnen. Sie selbst beschreibt ihre Musik als G-Punk oder Emo-Trap. Wir tauchen mit ihr und ein in eine Welt zwischen Low Budget, Nebelmaschine und Milliardärs-Lounge. Alles vereint, unter dem Banner der erweiterten KitschKrieg-Familie auf dem diesjährigen Spielplatz des #splash20


Joey Bargeld

Während wir das schreiben, ist gerade die EP von Joey Bargeld erschienen. Vielleicht ein Zeichen den »Zuecho« einfach selbst sprechen zu lassen:


Lazy Lizzard Gang

Die Echsen lagen faul herum in der Sonne, aßen Früchte und rappten. Og Kush Salamanda, 1 Schuppenkriechtier, Ol’ Dirty Waran, Crocodile Ganja, Killa Komodo, Turnup Turtle, das Russenkriechtier, Yung Blindschleiche, Hennesy Echso, Fresh Gecko, Clumsy Chamäleon, Mar Iguana, Slipperius Snake, John LemonHaze Natter und Flomar Six Echs, haben neben ihrem Faible für Wortspiele auch eine ganz besondere Beziehung zu Amphibien und dem grünen Kraut. Und da die Echsen ansonsten sehr scheu und zurückgezogen im Jungle leben, geht uns hier auch schon das Material aus, was wir über sie wissen. Für das #splash20 jedenfalls, mussten tropische Pflanzen im Wert von mehreren zehntausend Euro besorgt werden, um ausreichend Schatten spenden zu können.


J Hus

Abseits vom Eigengewächs Grime hat das Vereinigte Königreich auch noch eine ganze Menge mehr im Jungle der urbanen Musik zu bieten. J Hus aus dem Londoner Stadtteil Stratford gelang 2015 mit „Dem Boy Paigon“ ein Achtungserfolg indem er ganz ohne Musikvideo die magische eine Million Klick Marke auf Youtube knackte. Jetzt ist er zurück und macht von Anfang an klar: er will bleiben. Während er Stormzys „Gang, Signs and Prayer“ mit einem Feature Part schmückt, rückt er sich mit „Did You See“ ins Solo-Scheinwerferlicht. In ein Genre einordnen lässt sich J Hus aber immer noch nicht – lieber wandert er irgendwo zwischen Dancehall, HipHop und Garage umher und macht London und das #splash20 Dancehall-tauglich


Asadjohn

Die Referenzliste des jungen Asad ist lang. Es gibt kaum einen Rap-Künstler der Generation Soundcloud, der keinen Beat des Berliner Produzenten sein Eigen nennt. Mit Haiyti veröffentliche er »City Tarif«, mit Juicy Gay »HWG«. Mit der KitschKrieg-Familie ging er auf Deutschland-Tour. Seine eigene Partyreihe »One Night in Paname« ist für Connoisseure von Afro-Trap und Französischem Rap ein absolutes Muss. 2017 zieht es ihn wieder raus auf die Straße mit Lgoony auf die »Lichtgang« Tour. Ein vielbeschäftigter Mann dieser Asadjohn. Für das #splash20 und einen Abend auf der Bühne mit der KitschKrieg-Familie, hat er sich extra einen neuen Terminkalender mit einer freien Seite gekauft.


Through my Speakers

Through my Speakers ist ein Berliner Kollektiv, vereint durch die Liebe zur Musik. Seit 2012 leisten sie Pionierarbeit auf deutschem Boden mit handverlesenen, eklektischen Musikevents von Drum and Bass, über Trap, House und Grime. Neben den bereits bestätigten AJ Tracey, 67 und Mist, präsentieren euch die guten Menschen von Through my Speakers ein sorgsam ausgesuchtes Rooster an DJ’s und:


Novelist

Mit gerade einmal 20 Jahren lasten die Erwartungen eines ganzen Genre auf den jungen Schultern von Novelist. Das Gründungsmitglied von »The Squad« war bereits 2014 als bester Grime Act der Mobo Awards nominiert und trägt den Titel des »Posterchild fort he first Generation of real grime kids«. Neben seinen überragenden Live-Fähigkeiten ist er nach dem Weggang von »XL Recordings« seit neustem auch noch Labelchef vom eigenen Unternehmen »MMMYEH Records«. Und mit prominenten Kumpels wie Skepta und Chase & Status, wird er den Grime-Heads auf dem #splash20 sicherlich eine Menge Freude bereiten.


Ausserdem für das Through my Speakers Team am Start:

  • Chix
  • LeFeu
  • MKwabena
  • NGHT DRPS
  • Qumasiquamé
  • Radar Bird
  • Sarah Farina
  • Schockglatze
  • She’s Drunk
  • Soulmind
  • Suki Quasimodo
  • Uta
  • Walter Vinyl
  • Yo van Lenz

Ausserdem freuen wir uns folgende Künstler ankündigen zu dürfen:

Dexter

Jeder braucht einen Dexter in seinem Leben – egal ob als Rapper, Producer oder Mediziner (letzteres ist ein Annahme unsererseits). Der Wahl-Stuttgarter ist nicht nur hochtalentiert, sondern auch gefühlt immer gut gelaunt. Das weiß man spätestens seit „Dies Das“, dem konkurrenzlosen Sommerhit des Jahres 2014 mit Audio88 und Yassin. Oder auch seit der Fatoni-Kollabo „Yo, Picasso“, die er in erster Linie instrumentierte, zu der er aber ebenfalls ein paar Parts beisteuerte. Auf dem splash! 20 tritt Dexter nun zum allerersten Mal mit einer reinen Rap-Show auf – ein Debüt, das nur gelingen kann.


3Plusss

3Plusss hat einen „Gottkomplex“. Oder auch: 3Plusss hat im Spätherbst 2016 sein neues Album veröffentlicht, das so betitelt ist. Schlechter gelaunt als je zuvor, hat der Essener darauf seinen Sound gefunden. Nachdem er bereits auf der EP „Auf der Stelle“ prächtig mit dem Produzenten-Team We Do Drums (einzeln bekannt als Bennett On und Peet) harmonierte, geht diese Kombination auf auf „Gottkomplex“ sogar noch besser auf. Dass sein Sound und seine Attitüde nicht von ungefähr kommen, zeigt der der VBT-Veteran auch auf der Bühne. Seine miese Laune transformiert er ganz einfach in hochenergetische Live-Action – ein Glück auch auf dem splash! 20.


BRKN

Egal, ob ernsthafte Existenzängste oder eben doch nur selbstmitleidiger Weltschmerz–Schmalz, deutsche Rapper und HipHop-Künstler suhlen sich allzu gerne in ihrem eigenen Elend. Nicht so BRKN. Das Kreuzberger Original macht guten (ja!), deutschen R&B mit verdammt viel Humor – seine Berliner Schnauze sitzt zweifellos am rechten Fleck. Mit „Kauft meine Liebe“ lieferte er im vergangenen Sommer ein großartiges Album ab, zwischendurch moderierte er ein eigenes Livemusik-Programm und ist dadurch umso besser geschult, um in Ferropolis zu brillieren.


CR7Z

Leicht macht es CR7Z seinen Hörern nun wirklich nicht: Seitdem er vor einigen Jahren auf der Bildfläche erschienen ist, überfordert er seine Fans mit komplexen, deepen und persönlichen Texten – und genau dafür lieben sie ihn. Auffällig ist dabei, dass sein Publikum weit mehr als nur klassische HipHop-Heads umfasst. Beim splash! 20 präsentiert der Rapper aus Rosenheim die Tracks aus seinem 2015er-Album „7 Weltmeere“ und der 2016er-EP „Seraph7m“ und damit einhergehend auch den Beweis, dass deepe Texte auch auf die großen Festival-Bühnen gehören.


Cashmo

Cashmo hat eine weniger schöne, aber stereotypische Rapper-Biografie auf dem Kerbholz: Jugendheim, Kriminalität, Straße und Gefängnis. Bis er dann die Rettung in der Musik fand. Mittlerweile kann er auf fünf Alben und massig Freetracks zurückschauen. Als Teil von 3nity bastelte er schon Beats für Bushido, Fard und Kay One. Im März veröffentlichte der Aachener sein fünftes und aktuelles Album „1994“, das mit massig Gangsta-Rap und tiefen Beats auf das splash! 20 zurollt. Verdient, denn mit seiner außergewöhnlichen Authentizität erzählt er raue und unangenehm wahre Geschichten aus seiner holprigen Vergangenheit.


KDM Shey

Der Deutsch-Iraner KDM Shey ist in Bayern aufgewachsen, aber bereits im Teenager-Alter nach New Jersey emigriert – auch weil es die Cops des Freistaats auf ihn abgesehen hatten. Wenn er aber mal gerade nicht im Clinch mit dem Gesetz (hier und dort) liegt, pflegt er eine ausgeprägte Liebe zu Horrorkore-Rap und Drill. Schon vor Jahren arbeitete er mit Untergrund-Legende MC Basstard zusammen und legt nun mit seinem zweiten Album „Dadash mit Verlängerung“ in Kooperation mit den Horrorkore-Pionieren von Distributionz nach. Mit seinem absurd-eigenständigen Wahnsinns-Flows eckt er an und mutiert gleichermaßen zu einem der eigenständigsten Deutschrap-Künstler des Jahres. Verdammt, KDM kriegt es sogar auf die Reihe, Schlager cool klingen zu lassen (man genieße nochmal „Zeitmaschine“ mit Haiyti).


Gabriel Garzon-Montano

Manchmal braucht es eben ein bisschen Starthilfe, um bei den Großen mitzuspielen. Obwohl Gabriel Garzòn-Montano schon mit seiner Debüt-EP mächtig Props von Lenny Kravitz bekam, musste doch erstmal Drake einschreiten, um dem Rest der Soundcloud-Jetter und Early Adopter klar zu machen: Gabriel Garzòn-Montano ist verdammt talentiert. Drizzy bediente sich nämlich für seinen Kurzfilm „Jungle“ an Gabriels Song „6 8“. Unabhängig von Drake lieferte Gabriel im Januar sein Debütalbum „Jardín“ bei Stones Throw ab. Darauf kombiniert er Singer/Songwriter-Delivery mit feinen Funk-Ansätzen, zeitgenössischem R&B und souligem Pop – und mit dieser Mische marschiert er nun direkt auf die Bühne vom splash! 20.


Ray BLK

Uns ist schon lange bewusst, dass uns das verregnete Königreich HipHop-technisch mit viel mehr als nur mit Grime beschenkt. Bester Beweis dafür ist Ray BLK. Die nigerianisch-britische Künstlerin balanciert mit ihren rauen, souligen Vocals zwischen schmeichelhaftem R&B und kantigen, dreckigen London-Vibes. Spätestens seit dem Stormzy-Feature „My Hood“ ist Ray BLK kein Geheimtipp mehr. Vielmehr sollte sie auf einem Thron quer durch die Welt getragen werden, während man der gesamten Menschheit ihren US-infizierten 90s-R&B in voller Lautstärke vorspielt. Ihre aktuelle EP „Durt“ ist nämlich ein wahrgewordener Musik-Traum, aus dem wir nie wieder erwachen wollen. Das müssen wir auch nicht so schnell, denn die Britin kommt zum spash! 20 und überschwemmt auch Ferropolis mit ihren Vibes.


Smino

„Anita (’nita!)/I need her (I need her!)“ – Wer die Ohrwurm-Hook von „Anita“ immer noch nicht mitgrölen kann, sollte jetzt gut aufpassen: Smino ist aus St. Louis und Teil des Musikkollektivs Zero Fatigue, bei dem unter anderem auch Monte Booker und Jean Deaux organisiert sind. 2016 war er auf Nonames „Telefone“ und Sabas „Bucket List Project“ gefeaturet und releaste vor ein paar Wochen sein Debütalbum „blkswn“. Mit Gastbeiträgen von Bari, Noname und Produktionen von THEMpeople und Sango eroberte er mit seinem souligen, funkigen Rap unsere Herzen und machte uns schon im Februar bereit für den Sommer. Denn der Stand-Out-Track „Anita“ wird die kommenden Monate auf und ab laufen, versprochen! Also, lernt die Lyrics auswendig, damit ihr beim splash! 20 textsicher seid.


Kelvyn Colt

Den Anfang diesen Jahres, verbrachte Kelvyn Colt in einem Studio in LA mit Produzenten die bereits für Künstler wie Dr. Dre, Eminem oder Michael Jackson gearbeitet haben. Zurück in seiner Wahlheimat London, teilt der gebürtige Deutsche sich den Talente-Pool, ebenfalls in Form von Produzenten, mit Grime-Größen wie Wiley, Skepta und Stormzy. Noisey hob den Künstler bereits letztes Jahr auf ein Podest und spricht von der Hoffnung eines ganzen Genres. Seine Musik ist eine homogene Mischung aus Rap, Trap, Grime und Soul. Auf dem #splash20 feiert er mit seiner BYS Crew seinen Einstand auf Ferropolis.


Ausserdem spielen:

  • Garma Kang
  • Kex Kuhl
  • Schote
  • SOS Crew
  • BLVTH
  • MXM + Pavel
  • AVAVAV
  • Hell Yes

Damit ist unser Line-Up zu 90% abgeschlossen. Demnächst präsentieren wir euch noch als Kirsche auf der Sahnehaube, unsere Künstler für die wunderschöne Green Stage in unserem lauschigen, kleinen splash! Wald.