splash! Festival 20

6–8 Juli 2018
Ferropolis

splash! Festival 20

6–8 Juli 2018

splash! Festival 20

6–8 Juli 2018 •••

Mehr Acts für das #splash21

Das Jahr neigt sich dem Ende und am Horizont zeichnet sich schon die Silhouette vom 21. splash! Festival ab. Kurz vor Weihnachten haben wir noch ein paar Präsente für euch dabei. Ein Line-Up Update dass es in sich hat. Damit nimmt unser aller Lieblingsfestival langsam Form an. Lasst uns im sozialen Netzwerk eurer Wahl unter #splash21 wissen was ihr von dem Update haltet und über was oder wen ihr euch besonders freut. Bis dahin und wir sehen uns auf der anderen Seite des Winters, euer splash!-Team.


J.Cole

Wäre J. Cole kein Rapper, wäre er wohl Philosoph, so viel ist klar. Mit seinen politisch unverzichtbaren Texten, die jedem gesellschaftlichen Problem an die Gurgel gehen und gleichzeitig mehr als verständlich sind und massig Soul bringt der Dreamville-Prediger immer wieder die benötigte Portion Conscious-Rap ins Game – nach seinem letztjährigen “4 Your Eyez Only”-Album und der dazugehörigen HBO-Doku kann ihm das niemand mehr absprechen. Auf dem splash! wird uns J. Cole mit seiner Kombination aus Rap-Predigt und Turn Up bekehren.


Rin

Seit “Don’t Like”, allerspätestens nach “Bianco” stand fest: Rin ist die nächste große Jugendhoffnung in Rap-Deutschland. Nur konsequent, dass er direkt im Jahr darauf auf dem splash! 20 auftreten durfte. Und danach war das Gemurmel groß: Die Show von Rin war die wildeste Party des Festivals. Wer nicht dabei war, bekommt 2018 eine zweite Chance. Sein Debütalbum “EROS” beschäftigt seit Erscheinen die deutsche Rap-Welt sowie Musikkenner und Fans darüber hinaus. Rin holt die moderne Jugend einfach genau da ab, wo sie steht und nimmt sie mit in den Feiermodus.


Vince Staples

“The Big Fish Theory” ist eine der spannendsten und wichtigsten Rap-Alben des Jahres 2017. Der Westcoast-Native dehnt die Genregrenzen mit seinem zweiten Album Richtung Zukunft und kollaboriert mit Größen wie Kendrick Lamar oder Gorillaz-Mastermind Damon Albarn. Mit den Anleihen aus Rave und Electronica kreiert der vorwärtsgewandte Sound von Staples eine vibrierende und elektrisierende Atmosphäre die wie geschaffen ist um ihn zum zweiten Mal auf Ferropolis willkommen zu heißen.


Lil Pump

Entweder man liebt oder man hasst ihn – Lil Pump polarisiert und ist vielleicht genau deshalb gerade einer der spannendsten Newcomer. Mit gerade mal 17 Jahren eroberte der Miami-Rapper in nur einem Jahr und mit nur einer Handvoll Tracks das Soundcloud-Universum und trappte sich zu Klickzahlen im Millionenbereich hinauf. Mittlerweile stützt er sich auf sein gleichnamiges Tape und hat mit “Gucci Gang” den wohl eingängigsten Song des Jahres gedroppt – da kann man auf dem splash! 21 auch ohne lyrische Kenntnisse mitgrölen.


6lack

6lack hat schon mehr erlebt, als man denkt. Bereits 2011 unterschrieb er einen Vertrag bei einem anonym bleibenden Label, als der Erfolg aber ausblieb, war er zeitweise sogar obdachlos. Im November 2016 erhebte er sich dann aber wie in Phönix aus der Asche und fesselte uns alle mit seinem Erstling “Free 6lack”. Seitdem bekommen wir nicht mehr genug von seinem ehrlichen, verletzlichen R&B und den düsteren, verschrobenen Vibes – beim splash! 21 werden wir das ganze dann auch live auf uns wirken lassen.


Action Bronson

Neben den wohl unterhaltsamsten Kochshows dieses Planeten macht der New Yorker weiterhin verdammt gute Musik. Nachdem 2015 sein Major-Debüt “Mr. Wonderful” rundum gefeiert wurde, kam im Juli der Nachfolger “Blue Chips 7000”. Darauf zeigt der Gourmet einerseits, dass samplebasierte Beats immer noch den Zeitgeist treffen und andererseits, dass es auch auf Albumlänge absolut ausreichen kann, lediglich mit den eigenen Qualitäten zu prahlen, um ein verdammt gutes Stück Musik zu schaffen. Und wer 2013 und 2016 schon auf dem splash! war, weiß, wie verdammt viel Energie der gute Mann auf die Bühne bringt. Wer das nicht miterleben durfte, dem geben wir auf dem splash! 21 eine dritte Chance.


Zugezogen Maskulin

Letztes Jahr mussten sie sich noch unter strengster Geheimhaltung in Pelz hüllen und als “Zuckersüße Mäuse” auftreten, dieses Jahr dürfen die Zugezogenen wieder als offensichtlicher Top-Act ran. Auf ihrem aktuellen Release steigert das Duo sich noch einmal in ungeahnte Zynismus-Höhen, dem Publikum wird so die eigene Absurdität und Armseligkeit durch die Synapsen geprügelt – und damit das kein Grund zur Traurigkeit ist, wurde alle entstandene Energie in die treibende Produktion gesteckt. Mit dem neuen Album “Alle gegen Alle” im Gepäck werden sie das splash! 21 entern und in gewohnter Manier die Publikumsmassen zum Moshpit formen.


GoldLink

Nachdem der 24-Jährige jahrelang trotz der Veröffentlichung zweier EPs chronisch unter dem Radar flog, hat GoldLink zu Beginn des Jahres mit “Crew” einen waschechten Hit abgeliefert. Innerhalb kürzester Zeit erreichte das Feature mit Brent Faiyaz und Shy Glizzy Platin-Status. Mit dem Debütalbum “At What Cost” hat er sich endgültig aus der Anonymität befördert und seinen “Future Bounce”-Sound etabliert, in dem sich HipHop, House und R&B zu einer organischen Melange vereinen. Auf dem splash! 21 wird er dazu beweisen, wie verdammt gut sich dieser Sound zum Abfeiern eignet.


Blackbear

Als Produzent für G-Eazy, als Songwriter für Justin Bieber und eine eigene Single über ein Jahr in den Billboard R&B Hot 100, das sind die die Eckdaten zu Blackbears mehrjähriger Karriere. Hochglanz-Soundcloud “Rap&B” umreißt den Sound des 27-jährigen Florida Native sehr präzise. 2017 landet sein Album “Digital Druglord” ebenfalls in den Top10 und er teilt sich die Studio-Couch mit Künstlern wie Gucci Mane oder Linkin Park. Ein warmes Willkommen gibt es für seinen Einstand auf Ferropolis in 2018.


Russ

Der Name des mit dem Goldstatus ausgezeichneten Debütalbums von Russ Vitale aus New Jersey, ist ein Verweis auf eine Kinderfabel. “The Boy Who Cried Wolf” erzählt die Geschichte eines Schäferjungens, der die Bewohner eines nahegelegenes Dorfes immer wieder glaube ließ, Wölfe würden seine Herde angreifen. Als eines Tages tatsächlich ein Wolf angriff, glaubte dem Junge niemand mehr. Russ beschreibt sich selbst als diesen Jungen, da er bereits im zarten Alter von 14 Jahren erste musikalische Gehversuche unternahm und jedem erzählte, eines Tages würde er berühmt werden. Nun ist der Tag gekommen, und die Single “What they want” vom Album “There’s Really a Wolf” erreichte die amerikanischen Billboard Charts. Also wir jedenfalls glauben an Russ und die Qualität seiner Debütshow auf Ferropolis.


Azad

Nachdem er sich fünf Jahre lang aus dem hiesigen Deutschrap-Zirkus herausgehalten hatte, machte er seine Comeback-Show auf dem splash! 19 zu einem der Festival-Highlights. In der überaus gut gefüllten Stadt aus Eisen bewies er, dass er kein Fünkchen seiner alten Macht verloren hat. Mit seinem diesjährigen Release “NXTLVL”, präzise ausgetüftelter Technik und mittlerweile über 25 Jahren Live-Erfahrung im Gepäck wird er 2018 zum splash! zurückkehren und langjährigen Fans sowie dem Hörernachwuchs beweisen, wieso man ihn zurecht als einen der wichtigsten deutschen Gangsterrap-MCs bezeichnet.


Krept X Konan

Neben der brodelnden Grime Szene im Vereinten Königreich ist die Rapszene ebenfalls seit Jahren aktiv und progressiv nach vorne arbeitet. Casyo Johnson und Karl Wilson, seit nunmehr fast zehn Jahren als Krept X Konan unterwegs, sammelten neben Auszeichnungen und Chartplatzierungen auch jede Menge Bühnenerfahrung und standen schon im Vorprogramm von Künstlern wie Skepta und Wretch32. Die Single “Freak of the Week” mit RnB-Star Jeremih stieg in die Top10 und zementierte den Status des Duos nachhaltig. Neben dem MOBO Award für den besten HipHop Act, wurde das Album “The Long Way Home” mit Feature von Wiz Khalifa und Ed Sheeran, als Album des Jahre gekürt. Wir bitten um einen warmen Empfang für die erste splash!-Show für Krept and Konan.


Night Lovell

Seit 2014 sein Debütalbum “Concept Vague” mit den Singles “Dark Light” und “Trees of the Valley” erschien, hat der Hype um den Kanadier nicht nachgelassen: Die Lo-fi-Ästhetik seiner Videos in Verbindung mit rauen, düsteren Vocals auf harten Trap-Beats beschert dem 20-Jährigen eine riesige internationale Fanbase. Die einzigartige Energie und mitreißende Atmosphäre seiner Live-Shows, die man auf der restlos ausverkauften Europa-Tour erleben konnte, bringen wir euch dieses Jahr erstmals zum splash!


Slowy & 12Vince

Die beiden Hamburger sind in erster Linie Liebhaber der Hip Hop-Kultur. 12Vince produziert jazzbasiert mit knarzenden Drums, während Slowly präzise und reflektiert darüberflowt ohne die Battleraphaltung zu verlieren. Wenn das Duo die Bühne betritt, wird es familiär: Sie treten nicht als professionelle Superstars auf, sondern präsentieren einfach das, was sie leidenschaftlich lieben – und das spürt man. Dafür erfahren sie von Kritikern und Fans fast unbegrenzte Wertschätzung – unserer Prognose nach wird das ihr splash! 21-Auftritt nur noch steigern


Bad Gyal

Den Spagat zwischen fantasievollen, speziellen Soundcloud-Tunes und katalanischer Kultur schafft die 20-Jährige Alba Farelo durch astreine Autotune-Balladen in ihrer Muttersprache. Verschiedenste Einflüssen aus Trap, Dancehall und Reggaeton verarbeitete sie in ihrer Ende 2016 erschienenen Debüt-EP “Slow Wine”. Zwischen diversen Kleidungs- und Musikstilen, verschiedenen Sprachen, irgendwo zwischen Trap und Tapas: Bad Gyal ist die klassische Internet Native. Sie pickt sich aus allem, was sie sieht, das heraus, was ihr gefällt und kreiert dadurch etwas Neues.


OG Keemo

Ein kleiner Internethype hat gereicht um dem Mannheimer und seinem Produzenten Funkvater Frank ein Chimperator-Signing zu sichern. Und das zu Recht: Mit modernem Boom Bap und entspanntem Battlerap sind die beiden eine der interessantesten Rapper-Beatmaker-Kombinationen, die das Land derzeit zu bieten hat. Und auch wenn oberflächlich alles nach absoluter Gelassenheit aussieht, verraten spätestens die Musikvideos, wie viel Arbeit hinter der Musik steckt. Mit der “Neptun EP” hat OG Keemo gezeigt, was er drauf hat und den Grundstein für den eigenen Erfolg gelegt. Bevor er sich aber zu viel Stress macht, lassen wir ihn noch kurz das splash! 21 abreißen. Normal.


Veedel Kaztro

Bis vor Kurzem stand die Marke Veedel Kaztro für Büdchen-Rap erster Güteklasse. Größtenteils Boom Bap-unterlegt unterhielt der Kölner mit alltäglichen Themen rund um die Gang, Rap und den Daily Struggle. Dass er auch anders kann, bewies er im November mit dem von Teka produzierten Album “Frank und die Jungs”. Autotune ist plötzlich kein Fremdwort mehr, die Beats sind Dub-inspiriert und inhaltlich zeigt sich das MPM-Signing differenziert, kritisch und ehrlich. Auf dem splash! 21 bringt er das Geheimtipp-Album des Jahres ebenso wie die alten Gassenhauer der Büdchentapes auf die Bühne – Gib Ihm!


Jacin Trill

Jacin hat Rücken. Internationalen Rücken. Nach dem Worldstar HipHop seinen Track “Rozeswoesh” auf ihrer Webseite veröffentlichten, stand der junge Niederländer nun gemeinsam mit Ugly God im Studio. Sein Debütalbum “Happyland” beschäftigt sich mit großen Themen wie Radfahren oder Abwaschen. Frisch aus der Schule, mischte er im letzten Jahr gemeinsam mit einer handvoll anderer Künstler wie Ronnie Flex das niederländischen Rap-Spiel auf und gehört in diesen Reihen zweifelsohne zum spannendsten Vertreter seiner Art. Laut eigener Aussage macht er sich nie Sorgen und hält die Fahne hoch für Positivität. Auf dem #splash21 lassen wir die deutsch-niederländische Freundschaft hochleben, mit der ersten Show hierzulande von Jacin Trill.