splash! Festival 20

6–8 Juli 2018
Ferropolis

splash! Festival 20

6–8 Juli 2018

splash! Festival 20

6–8 Juli 2018 •••

splash! 21 Line Up-Update #3: Savas & Sido, Lil Uzi Vert und noch viele mehr!

 

Unser allerliebstes Lieblings-Festival rückt näher und näher! Aus diesem Grund haben wir hier das dritte Line Up-Update für euch. Also setzt euch, denn es sind natürlich nur spannende Acts dabei. Achtung: Es gibt nur noch eine begrenzte Anzahl an Tickets, also seid schnell.


Savas & Sido

Ein splash! ist kein splash! ohne den King of Rap. Kool Savas ist seit Jahren Dauergast – und weil er mit Sido letztes Jahr bei uns die große Bombe zum “Royal Bunker”-Album platzen ließ, dürfen die beiden diesmal gleich zusammen ran. Auf dem splash! 21 katapultieren sie uns selbst fast 20 Jahre nach dem Ende der gemeinsamen Zeit beim Berliner Kultlabel schonungslos in die Goldene Ära deutschen Sprechgesangs.


Haftbefehl

Einst von der Majorität der Szene belächelt, hat der Offenbacher nicht nachgegeben und spätestens seit “Russisch Roulette” weiß jeder, was es mit “069” auf sich hat. Und dann? Überraschungsmixtape, Kollaboalbum mit Xatar und nebenbei bringt der Azzlackz-Chef seit Jahren kontinuierlich die krassesten Newcomer Deutschlands auf die Karte. Auch beim splash! 21 wird Hafti mit seinen Besten rollen, also nehmt euch in Acht.

 


Prinz Pi

Im November letzten Jahres erschien “Nichts War Umsonst”, und jetzt, nach einer Sprechrolle im neuen “Planet der Affen”, Zusammenarbeit mit 20th Century Fox und der Veröffentlichung des Videos zu “Hellrot” zusammen mit Bosse, präsentiert sich das Multitalent Friedrich Kautz ein weiteres Mal auf der splash!-Bühne. Wir gehen dann mal bis dahin ein paar Liebes-SMS rausschicken.

 


Karate Andi

Um Karate Andi, den abgefuckten Assi-Junk, den Morissey für Arme, oder wie auch immer man ihn am liebsten bezeichnen mag, ist es seit Release seines „Turbo“-Albums recht ruhig geworden. Der Suffatze unseres Vertrauens meldete sich Ende letzten Jahres mit der “Tour de France” auf den Bühnen der Nation zurück. Und wer sich bisher nicht von den Entertainment-Skills des Billig-Bier-Connaisseurs überzeugen konnte, sollte dies dringend nachholen. Der Bomber der Nation macht dieses Jahr wieder das splash! 21 unsicher.


Dendemann

Wer seine Hausaufgaben in Sachen deutscher Rapgeschichte nicht gemacht hat, kennt Dende wohl als musikalischen Sidekick von Jan Böhmermann aus dem Neo Magazin Royale. Letztes Jahr verließ er die TV-Sendung jedoch mit dem Versprechen, dass sein Album übernächste Woche käme. Nun, bisher haben wir weder von seinem dritten Solo-Album noch von einer EinsZwo-Reunion Wind bekommen. Aber wir bringen Dendemeier soviel Vertrauen entgegen, dass wir ihn trotzdem zum splash! 21 eingeladen haben und auf etwas Großes hoffen.


A$AP Twelvyy

212 – die Postleitzahl von Harlem, flowte dem gebürtigen Nord-Manhattener nicht genug, weswegen wir euch heute nicht A$AP Two-Twelvyy oder A$AP Twohundredandtwelvyy ankündigen. Geboren im geschichtsträchtigen Harlem, residiert das Mob-Member zwar heute in der Bronx, aber trotzdem unter dem Banner des A$AP-Clans. Sein Debütalbum “12” verbindet die A$AP übliche Coolness mit klassischem New York Rap-Sound. Herzlich Willkommen in Nord-Ferropolis Twelvyy, dem Harlem von Gräfenhainichen.


Lil Uzi Vert

Lil Uzi Vert ist wohl der einzig wahre (wenn auch nur selbsternannte) Rockstar im Rap-Game, das steht außer Frage. Mit seinen fröhlichen und energiegeladenen Bars und seinem “Luv ist Rage 2” hat er das vergangene Jahr um einiges schöner gemacht. Außerdem hat unserer Meinung nach Uzis Part auf “Bad and Boujee”, den Track erst zu dem Überhit gemacht, der er ist. Aber das wird alles nebensächlich, wenn er uns im Sommer auf Ferropolis mit seiner Live-Show in seinen Bann ziehen wird.


Denzel Curry

Was will man zu dem Friedhof-Flexer noch viel erzählen? Denzel Curry steht raptechnisch dauernd unter Strom – eine absolute Live-Beast-Attitüde und elektrifizierende Bars machten den Carol City-Native zu einem der interessantesten XXL-Freshmen 2016. Daran hat sich eigentlich nicht viel geändert: Sein Album „Imperial“ hat sein lyrisches Höchstniveau und seine unvergleichbare Delivery nur noch mehr gefestigt und seine aktuelle „13“-EP bringt seinen zerstreuten Sound auf’s nächste Level – hämmernde Bässe, düstere, verstrickte Drum-Gerüste und der unverkennbare Flow des ULT-Warriors lassen die Vorfreude auf die Live-Show auf dem splash! 21 in unermessliche Höhen steigen.


Smokepurpp

Smokepurpp steht in einer Riege mit Newcomern, die sich ihren Hype in DIY-Manier über Soundcloud aufgebaut haben und mit ihren Songs, die oftmals nicht länger als ein bis zwei Minuten sind, eine enorme Fanbase rekrutieren konnten. Der Rapper aus Florida ist einer der Frontmänner eines Distorted 808-Movements, das thematisch nicht in Suicide Boys-Gefilde abdriftet, sondern viel mehr dem guten Leben frönt. Mit seinem diesjährigen Album “Deadstar” – ein kompromissloses Tape, das nur eine Richtung kennt, und zwar nach vorne – festigte der Florida-Rapper sich auch außerhalb seiner Soundcloud-Bubble. Überzeugen könnt ihr euch davon dann auf Ferropolis.


Playboi Carti

Sein Debüt-Mixtape ist auf unserer persönlichen und noch vielen anderen Bestenlisten des vergangenen Jahres ganz weit oben und es gibt wohl niemanden, der Widerspruch einlegen wird, wenn man “Magnolia” als Überhit bezeichnet. Der A$AP-Mob-Affiliate hat sich nicht umsonst einen Platz in der XXL Freshman Class 2017 gesichert und auf jeden Fall auch einen im Herzen der Fans. Wenn ATLien Playboi also im Sommer die splash!-Stage übernehmen wird, sollte man sich auf einiges gefasst machen – In Ferropolis I milly rock!


A Boogie Wit Da Hoodie

2017 wurde A Boogie Wit Da Hoodie zu einem der XXL-Freshmen gekürt – zu Recht. Der gerade mal am Anfang seiner Zwanziger und Karriere stehende New Yorker hat in kürzester Zeit abgeliefert. Sein Mixtape “Artist” mit dem er eigentlich “nur eine Trennung verarbeiten wollte” wurde von einer therapeutischen Maßnahme zu einem viel gelobten Manifest, das darauffolgende Album “The Bigger Artist” schoss direkt in die Charts und ein Atlantic Records-Deal und eine Drake-Tour-Eröffnung sind nur die logischen Konsequenzen bei so viel Talent. Packt eure Hoodies für’s splash! 21 ein.


Rich Brian

Rich Brian – formerly known as Rich Chigga – hat mit seinen gerade mal 18 Jahren hat er schon eine Namensänderung, einen Viralen Über-Hit (“Dat $tick”) und ein 21 Savage-Feature in der Tasche. Englisch lernte der Shooting-Star Indonesiens indem er sich tagelang Videos seiner Idole Tyler, The Creator, Macklemore usw. reinzog. Einige Jahre später steht er auf denselben splash!-Bühnen wie seine Vorbilder und beglückt Ferropolis mit seiner 88rising-Ästhetik und einem großen Augenzwinkern.


JACE und die Flavour Gang

„J steht für Ja, halt die Fresse und lehn dich zurück, A steht für alle meine Leute sind verrückt, C steht für Cousin lass mich rein in die Booth, denn sie sind E-lektrisiert haben von dem Scheiss nicht genug.” Hamburg ist fleißig dabei Rap-Nachwuchs zu produzieren. Einen großen Teil davon macht die Flavour Gang rund um Jace aus. Mit ihrem jungen, unkonventionellen Sound bringen sie frischen Hafenwind nach Ferropolis.


Rejjie Snow

Als Rejjie Snow 12 Jahre alt war, hat ihn Pharrell während einer Show auf die Bühne geholt und meinte, er soll ja in der Schule bleiben. Was aus Alex Anyaegbunam wohl geworden wäre, hätte er auf Pharrell gehört, sein Fußball-Stipendium nicht an den Nagel gehängt um zurück nach Dublin zu gehen und sich auf seine Musik zu konzentrieren, wissen wir nicht. Zum Glück ist er bei der Musik geblieben. Seine EP “Rejovich” eroberte über Nacht jedes Kritikerherz – und auch unseres. So luden wir ihn bereits 2016 auf’s splash! ein. 2018 kehrt er zurück mit seinem lang erwarteten Debütalbum “Dear Annie” und verzaubert wieder ganz Ferropolis mit seiner keltischen Gelassenheit.


T9

Die Juice labelt Torky Tork und Doz9 mit “Grown Man Rap.” Das können wir unterschreiben. Denn jenseits der Soundcloud-Bubble, der Fashion Week oder der Straße, werden in der Stammkneipe noch Samples gediggt. Zwischen Golden-Era Funk und Soul Sample-Romantik ist noch Platz für trockene Boom Bap Drums, unterhaltsame Aversionen und Misanthropie. Und deswegen ist da auch jeden Menge Platz für T9 auf dem #splash21.


Haze

Rap aus Baden-Würtemberg ist auf einem Hoch. All Eyes on Bietigheim Bissingen. Während im Rest vom deutschen Texas das schöne Leben zelebriert wird, ist Haze eher auf der Schattenseite des Rap aktiv. Zumindest inhaltlich wird hier wenig Wärme transportiert. Musikalisch ist der gebürtige Karlsruher in der goldenen Ära von DJ Premiere Beats zuhause. Mit seinem Label “Alte Schule” im Rücken will er vor allem seine Region stärken. Überregional tourte er bereits mit der 187 Straßenbande und ist mittlerweile unter den Fittichen von Notorious Hadi El-Dor. Auf düstere Stories, vorgetragen in Baden-Straßen Slang freuen wir auf dem #splash21.


Lil Xan

Könnte man aufgrund des Namens schnell darauf schließen, dass der Kalifornier nur ein weiterer Xanax-glorifizierender Rapper aus den verschwommenen Soundcloud-Gefilden ist, wird man schnell vom Gegenteil überzeugt. Lil Xan hat nämlich spätestens mit seinem Breakout-Song “Betrayed” klar gemacht, dass er selbst nichts mehr mit den Pillen am Hut haben will. Dafür liefert er Hit (“Far) nach Hit (“Slingshot”) und wird auf dem splash! 21 mit einer der hypnotisierendsten Hooks des letzten Jahres die komplette Crowd in seinen Bann ziehen: “Xans don’t make you. Xans gon‘ take you. Xans gon‘ fake you. Xans gon‘ betray you.”

 


Dame

Der gebürtige Salzburger bohrte sich von hinten, durchs Auge in die Rapszene. 2011 landet er mit 12 Millionen einen Volltreffer in das Herz der Gaming-Gemeinde, als er im Video zu Szenen aus World of Warcraft rappte. Seit mehreren Jahren ist er Inhaber eines eigenen Labels, auf dem er sieben seiner acht bisher erschienenen Alben veröffentlicht hat. “Zukunftsmusik” ist basslastiger Battlerap, gebaut auf dem tiefen Fundament von Dames wuchtiger Stimme. Hoffen wir mal, das die Kräne in Ferropolis das aushalten.