12. März 2018

splash! 21 Line Up-Update #4: Token, Soufian, Dexter und noch viele mehr!

Wir haben die letzten paar Tage schon unsere Social Media Kanäle mit den nächsten Acts vollgespamt. Für alle, die das verpasst haben, gibt’s hier das Line Up-Update nochmal schön aufgelistet.


Errdeka

Nach dem 2016 erschienenen „Eyeslow IV“-Mixtape wurde es ruhig um Errdeka. Nach fast drei Jahren kehrt der selbsternannte Rapunderdog jetzt mit einem neuen Album aber endlich wieder ins Game zurück und darf deswegen natürlich auch auf dem splash! nicht fehlen. Neben seinen melancholisch-nachdenklichen Texten hat der Pi-Protegé noch jede Menge musikalische Vielfalt und natürlich eine stabile Raptechnik in seinem Skillset. Von seinen Live-Qualitäten könnt ihr euch dann auf Ferropolis überzeugen lassen.


Soufian

Als man ihn 2015 auf dem Song „Kalash“ seines Mentors Haftbefehl zum ersten Mal hören konnte, war Soufian noch keine 18 Jahre alt. Der Song wurde ein Hit und seitdem ging es nur noch aufwärts für den jungen Offenbacher. Er veröffentlichte 2017 sein Debüt-Mixtape „Allé Allé“ und stand erst Ende letzten Jahres mit LGoony und Crack Ignaz als „Team New Level“ beim Red Bull Soundclash auf der Bühne. Das sollte bereits reichen, um Soufian als eines der spannendsten jungen Talente im Deutschrap bezeichnen zu können. Wir freuen uns jedenfalls sehr, das Mitglied der Generation Azzlack im Sommer begrüßen zu dürfen.


Chefket

Chefket ist Deutschlands glücklichster Rapper. Vielleicht sogar der glücklichste Rapper der Welt, auch wenn der Based God da sicherlich noch ein Wörtchen mitzureden hätte. Uns macht es jedenfalls umso glücklicher, ihn dieses Jahr erneut auf dem splash! begrüßen zu dürfen. Der Wahlberliner ist Deutschraps gar nicht mehr so geheimes best-kept Secret und hat schon mit den ganz Großen zusammengearbeitet. Wir sind uns sicher, dass er uns im Sommer wieder mal zeigen wird, warum er schon lange einer von ihnen ist.


Bhad Bhabie

Prollige Lines, teure Autos und fliegende Scheine – ein Rapvideo, wie es die Götter im Sinn hatten. Doch statt einer muskelbepackten Hip-Hop-Größe sitzt die 14-jährige Danielle Bregoli, besser bekannt als Bhad Bhabie, hinter’m Steuer. Mit ihrer Phrase „Catch me Ousside“ machte sie sich einen Namen und wird euch auf dem splash! 21 mit einer Menge Energie und Selbstbewusstsein einheizen!


Said

Wer über Straßenrap in Deutschland spricht und dabei Said unerwähnt lässt, gehört jede Milieu-Kredibilität entzogen. Der Rapper und Labelgründer ist schon verdammt lange dabei und hat mit seinem neuen Album „Haq“ mit Sicherheit etwas ganz Besonderes geschaffen. Das gesamte Album wurde von niemand geringerem als Austrias Producer-Sweetheart Brenk Sinatra produziert. Wir reiben uns die Hände und können es kaum erwarten, diese Kombination auf der großen Bühne zu hören. Ihr hoffentlich auch nicht.


Bas

Genauso einen rasanten Karriereleiter-Aufstieg wie sein „Mentor“ J. Cole, bei dessen Label Dreamville Records der New Yorker unter Vertrag steht, sollte Bas mit seinem verdammt nicen Stil – irgendwo einzuordnen zwischen Jay Electronica und Schoolboy Q – mühelos hinlegen. Seine Alben „Last Winter“ und „Too High to Riot“ überzeugten ja schon sowohl Fans als auch Kritiker. Litness overload ist bei Bas‘ splash!-Auftritt schon vorprogrammiert.


Junglepussy

Shayna McHayle a.k.a. Junglepussy konnte im vergangenem Jahr nicht nur durch ihren Namen für Aufsehen sorgen. Ihr exzentrischer Style konnte ihr schon Cosigns von niemand geringerem als Erykah Badu und Nicki Minaj einbringen. Die Einflüsse der beiden lassen sich unter diversen anderen deutlich in ihrem einzigartigen Sound heraushören. Die New Yorkerin hat einiges zu erzählen und wurde deswegen sogar schon für Sprechvorträge zu den Universitäten Yale und Columbia geladen. Achja, und sie ist live ein absolutes Monster. Too tropical for America heißt genau richtig für Gräfenhainichen.


Sierra Kidd

Neben dem ein oder anderen namhaften Komiker bringt Ostfriesland seit neuestem auch Rapper hervor, darunter allen voran Sierra Kidd. Der Schlafverweigerer hat durch Zuspruch von diversen Deutschrapgrößen wie Raf Camora und Vega seinen Weg in die Szene gefunden und macht bis heute sein eigenes Ding. Das hat ihm unter anderem ein Feature mit dem amerikanischen Soundcloud-Überflieger Famous Dex eingebracht. Welche neuen Songs und eventuell Gesichtstattoos der Rapper zu bieten hat, sehen wir dann im Juli.


Antilopen Gang

Die Band um Danger Dan, Koljah und Panik Panzer sorgt schon seit einigen Jahren für Aufsehen in und außerhalb der Deutschrapwelt. Ihre politischen Songtexte hat schon der ein oder andere in den falschen Hals bekommen und der Antilopen Gang dadurch eine neue Crossover Audience beschert. Wer Bock auf Punk-Attitüde, Spiegel-Vorhalten und vor allem jede Menge Energie hat, sollte die Show der Jungs nicht verpassen.


Yxng Bane

Mit seinem Feature auf Yungen’s Song „Bestie“ schaffte es Yxng Bane letztes Jahr bis in die Top 10 der UK-Charts. Auch wenn der Londoner noch nicht allzu viel Material an die Öffentlichkeit gelassen hat, lässt sich dafür von jedem seiner Songs behaupten, dass sie das Zeug zum Sommerhit haben. Wen gibt es da besseres, um am schönsten Wochenende des Jahres für die passenden Karibik-Vibes zu sorgen? So isses.


Gashi

Die Sterne scheinen richtig zu stehen für Gashi. Nachdem der albanische Rapper und Autotune-Crooner als Kind schon in diversen europäischen Ländern gelebt hatte, ließ sich seine Familie irgendwann in Brooklyn nieder, wo er bis heute lebt. Was macht man, wenn man in Brooklyn wohnt und als Musiker groß rauskommen will? Man lässt sich von Hov signen. Mit einer schicken Roc-Nation-Kette um den Hals und jeder Menge Hits in seinem Portfolio kann der Weltenbummler im Juli endlich auch Ferropolis von seiner Bucketlist streichen. Wir freuen uns.


Injury Reserve

In ihrem HipHop-Labor fühlt sich das Trio aus Arizona, bestehend aus den Rappern Stepa J. Groggs, Ritchie With a T und ihrem Producer Parker Corey am wohlsten. Denn gewagte und mehr als gelungene Experimente, die diverse Genres, von Punk bis Grime und EDM, vereinen, sind ihre Spezialität. Mit Groggs tiefer, teilweise angenehm rauer Stimme und Ritchies energetischem, eher singendem Stil kreieren die Rapper einen vibrant, jazzy Sound, der auf dem splash! 21 von den Ohren direkt ins Herz gehen wird.


Vega

Vega hatte im Rapgame schon mit so ziemlich jedem was zu tun. Das spricht eigentlich schon für sich. Der Frankfurter scheint einer der wenigen zu sein, auf den sich alle in der Szene einigen können. Und das nicht ohne Grund. Seit mittlerweile fast 10 Jahren liefert er ab – sowohl auf Platte als auch live. Von letzterem könnt ihr euch dann auf dem splash! überzeugen.


Capo

Nicht lange dauerte es, bis Capo in die Fußstapfen seines großen Bruders Haftbefehl treten wollte und sein Glück als aufstrebender Rapper versuchte. Heute lässt sich sagen, dass es sich für beide gelohnt hat. Als Mitglied des Azzlack-Kollektivs konnte er schon mächtige Erfolge feiern und mit vielen Deutschrap-Größen zusammenarbeiten. Neben rauem Straßensound ist der Offenbacher auch sanfteren Gangarten nicht abgeneigt, was das Ganze insgesamt noch um einiges spannender macht.


Jazn & Remoe

Mit seiner Single „Bombay“ konnte sich Jazn in der deutschen HipHop-Szene musikalisch einen Namen machen. Beim splash! 21 wird nun auch seine Auftrittqualität auf die Probe gestellt, aber wir wissen, es wird gin-ial! Ebenfalls am Start ist der Stuttgarter Remoe. Sein Erfolgsrezept ist der einzigartige Mix aus RnB und Rap, den deutsche Ohren wahrscheinlich noch nicht auf dem „Radar“ hatten.


Telly Tellz

Zwar löste sich im Sommer letzten Jahres Rattos Locos Records auf, doch das hält den talentierten Telly Tellz nicht davon ab weiterhin fette Beats zu produzieren und mit „Gesunder Ignoranz“ Lines zu spitten. Seit 2007 schreibt der Hamburger eigene Texte, sorgte mit dem 2010 erschienenen Mixtape „Mischlingskind“ für Diskussionen in der deutschen HipHop-Szene und überzeugte so aber gleichzeitig mit seiner offenen Art und der Fähigkeit Sachen klar auf den Punkt zu bringen. Telly „tellz“ us about his ups and downs – und zwar auf dem splash! 21.


Azzi Memo

Als neuestes Signing auf Generation Azzlack hat Azzi Memo im vergangenen Jahr sein erstes Mixtape „Trap ’n’ Haus“ gedroppt. Was der Offenbacher neben Wortspielen gut kann ist scheinbar mühelos Flowen und Songs mit Hitpotential Produzieren. Das sollte reichen, um Memo zum nächsten Star im Azzlack-Mob zu machen. Für eine Einladung zum splash! reicht es auf jeden Fall. Es wird bös.


Dreezy

„No Hard Feelings“ heißt das 2016 gedroppte Album der 23-jährigen Rapperin Dreezy. Doch ihre sympathische Art – teils loving, teils edgy – sowie ihr Verständnis von Flow lassen jedes HipHop-Herz höher schlagen. Wir freuen uns darauf noch eine Powerfrau auf dem splash! 21 begrüßen zu dürfen, die ihr Charisma aus Chicago nach Ferropolis bringt.


102 Boyz

In Jogginghose, mit Auto-Tune-Adlibs und genuscheltem Straßendeutsch eroberte die Crew aus Ostfriesland zunächst dank Features mit Paluch und Kobik die polnische HipHop-Welt und konnte sich mit dem 2017 erschienenen Album „102 Promille“ auch in die deutschen Metropolen rappen. Kkuba, Skoob, Addikt, Stacks, Chapo und ihre Produzenten liefern einen aufregenden Sound, der in der ständigen Weiterentwicklung des Rap-Games die besten Richtungen verbindet. Von 102 Boyz‘ „Koks zum Hören“ könnt ihr euch auf dem splash! 21 berauschen lassen!


070 Shake

Ein unverwechselbarer Sound, der vor unverfrorener Ehrlichkeit, geballter Power und natürlichem Talent nur so strotzt – 070 Shake hat ihn im Blut. Die 20-Jährige ist Teil des 070-Kollektivs aus New Jersey. Mit „Peace“ beendete sie das Jahr 2017 mit einem absoluten Banger und wird uns 2018 auf dem splash! mit weiteren HipHop Holy Grails und vor allem ihrer Originalität beglücken.


Mista Meta

Genauso interessant gemischt („mista“) wie sein Name ist auch Mista Metas Stil. Zwischen Graffiti und Geschäft machte er sich mit der „Unternehmerflow EP“ sowohl als jahrelanger Underground-Tipp als auch Business-Rapper einen Namen. Nur mit einem Mic und seinem Weed erzählt er uns vom Berliner big city life. Seine erfrischend abwechslungsreichen Tracks könnt ihr auf dem diesjährigen splash! genießen.


John Known

Momentan noch eher unknown baut der Rapper mit der grauen Beanie und der grünen Jacke einen nahezu Wellness-ähnlichen Vibe auf. Mit einem einzigartigen Stil, der auf gängige Genredefinitionen scheißt, entführt uns John Known in die Welt von Boombap. Aus einem Hamburger Vorort stammend überzeugt er „mit seinen Eigenarten“ und fordert uns auf ihn einfach machen zu lassen. Dem kommen wir nach und freuen uns auf ein splash!-Konzert, das sich durch Individualität und Tagträumer-Charme auszeichnet.


Token

Das Wunderkind der Rapgeneration Hardcore verliert trotz seiner gerade mal 19 Jahre in der HipHop-Welt nicht seinen Kopf an Geld, Girls und Goldketten. Tiefgründige Texte, versierte Doubletime und aufwendige One-Take-Videos machen Token zu einem MC, der immer on Point ist. Der Bostoner hat schon splash! 20 abgeliefert und wird auch dieses Jahr mit Bangern wie „Doozy“ beweisen, dass er das Zeug zur Rap-Ikone hat und seine Währung (Token, ihr wisst) Talent ist.


Stereo Luchs

Reggae und Rastas gehören genauso zwanghaft zusammen wie Offset, Quavo und Takeoff – und Schweizerdeutsch in der Dancehall-Area ist auch undenkbar. Vom Gegenteil hat uns der Züricher Stereo Luchs spätestens mit seinem Album „Lince“ überzeugt. Bei Trettmanns KitschKrieg-Kollegen ist nicht nur „Alles OK“, sondern innovativ und überzeugend! Auf dem splash! 21 wird euch der Schweizer mit exotischen Vibes und smarten Texten in eine neue Sphäre katapultieren.


Dexter

Kinderarzt, Vater und keine prollige Attitude? Einen Rapper würde man hinter dieser Beschreibung wahrscheinlich nicht erwarten. Doch Dexter zeigt uns mit nicen Haaren, flyen Socken und einem unvergleichlichen Flow, dass eben nicht alle Stereotype mit der Realität übereinstimmen. Was aber zum Glück real ist, ist Dexters Besuch auf dem splash! 21, bei dem der Rapper mit Köpfchen und Authitenzität überzeugen wird.


Nate57

Im Sommer 2017 wurde das Ende von Rattos Locos Records bekanntgegeben. Das Ende seiner Plattenfirma nahm Nate57 glücklicherweise aber nicht als Anlass auch unter seine Musikkarriere einen Schlussstrich zu ziehen und flowt weiterhin auf chillige Beats. „Es ist N, A, T, E von der 5 zu der 7, ihr müsst ihn nicht lieben“, rappt der Hamburger, aber wir wissen jetzt schon, dass wir ihm bei seinem splash!-Auftritt verfallen werden.


Teesy

Mit seiner geschmackvollen Kombination aus Hip-Hop und jeder Menge Pop-Sensibilität, konnte Teesy in den letzten Jahren einige Herzen und Bühnen erobern. Zu letzteren gehörte unter anderem die des Bundesvision Song Contest, bei dem er Sachsen-Anhalt vertrat. Nach seinem letzten Album will der Berliner jetzt weg vom Live-Band-Sound und begibt sich wieder in klassischere Bummtschack-Gefilde.Tones ist Teesy und Teesy ist Tones. Zwei Welten in einem Herz aus Berlin- Kaulsdorf. Anlässlich dessen spielt Teesy ein exklusives Festivalset auf dem Splash 2018, stellt Neues vor und lässt genug Raum für ausgewählte Klassiker.  Keine Big Show auf der Mainstage, kein Konfetti, keine Rosen. Stripped down, nur ein DJ und Tones am Mic. Bis zu seinem Album „Tones“ im August dauert es beim splash! dann auch nicht mehr lange und es wird sicherlich den ein oder anderen Vorgeschmack zu hören geben. Schon deswegen sollte man vorbeikommen und ausgelassen mit den Hüften und/oder Armen wackeln.


 

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